LiteraTour 4:
Schwarzenegg - Süderen - Heimenschwand

Alexander Heimanns Dorfstudie «Die Glätterin»

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Route: Schwarzenegg - Süderen - Heimenschwand.
Die Route ist gut ausgeschildert. Von der Haltestelle Schwarzenegg geht der Wanderweg vor der Kreuz-Pinte rechts von der Hauptstrasse ab, nach etwa 100m folgt man den geteerten Strässchen rechts Richtung Oberei. Nach Schwand überquert man eine Brücke und folgt danach nicht rechts dem Wald entlang, sondern den mittleren Naturweg, geht auch bei der nächsten Kurve geradeaus, passiert den 2. Bach und steigt über Wiesen geradewegs den Hügel hinan. So geht es von Wanderwegzeichen zu Wanderwegzeichen querfeldein weiter bis man vor Süderen auf eine schmale geteerte Strasse einbiegt, die ins Dorf führt. Kurz vor dem Einmünden in die Schallenberg Strasse geht in spitzem Winkel links der Wanderweg in eine hohle Gasse ab. Den gelben Wanderwegschildern nach gelangt man durch Wälder und über Wiesen ins Naturschutzgebiet Wachseldornmoos. Hier gibt’s viele Heidelbeeren. Vom Wachseldornmoos gelangt man in 20 Minuten nach Heimenschwand. 100 Meter von der Postautohaltestelle entfernt, steht das Restaurant Bären mit einer schönen Laube, die zum Trunke lädt.
Von Heimenschwand kann die Wanderung über Aeschlenalp-Falkenfluh nach Oberdiessbach fortgesetzt werden. Zusätzliche Wanderzeit ca. 2,5h. In Oberdiessbach und Umgebung spielt «Dezemberföhn», ein weiterer Kriminalroman von Alexander Heimann. Von Oberdiessbach ist Tägertschi zu Fuss in ca. 2h oder per Bahn in ca. 40 Minuten erreichbar. Dort beginnt LiteraTour 6 («Matto regiert»).

Variante: Auf aussichtsreichen Höhen rund ums Hochplateau – die Tatlandschaft immer im Blick. (Schwarzenegg–Honegg–Turner–Schallenberg–Naters–Oberei Wanderzeit: 4,5h). Nach 15-minütiger Asphaltwanderung taleinwärts schwenkt der Wanderweg rechts ab und zieht sich über Bergweiden und durch kurze Waldstücke über einen Alprücken zur Honegg empor. Herrlicher Blick ins Thuner Westamt, zu den Gipfeln des Kandertals und zum Talabschluss am Hohgant. Kurz nach Chnübeli durch die waldbestandene Nordflanke der Honegg und über die Aussichtshöhen Turner–Schallenberg zur Natersalp, der schönsten Aussichtskuppe des oberen Emmentals. Kurzer, zum Teil recht steiler Abstieg nach Oberei.


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Wanderinfos
Einstufung:

Gehzeiten: 2,5h (1,5 h bis Süderen/Oberei; 1,5 h bis Heimenschwand)
Höhendifferenz : 100m von Süderen nach Heimenschwand
Beste Jahreszeit : ganzes Jahr begehbar (im Winter oft über dem Nebel). Alexander Heimanns Kriminalroman spielt in den Tagen nach dem 10. August 1949.
Karten : Landeskarten 1:50'000, Blätter 243 Bern und 244 Escholzmatt
An-/Rückreise: Mit dem Zug von Bern nach Thun (19 Minuten; Fahrplanfeld 280), mit dem Bus ab Bahnhof Thun nach Schwarzenegg (Haltestelle Schwarzenegg Post;25 Minuten; Fahrplanfeld 300.60). Zurück nach Thun ab Heimenschwand; 25 Minuten; Fahrplanfeld 300.60).


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Essen: In Schwarzenegg, Oberei/Süderen und Heimenschwand gibt‘s verschiedene Restaurants für genüssliches Essen und Trinken en route. In Heimenschwand steht 100 Meter von der Postautohaltestelle entfernt das Restaurant Bären mit einer schönen Laube. Etwas unterhalb von Heimenschwand auf dem Rückweg nach Schwarzenegg lohnt sich ein Besuch des Hotel Rohrimoosbad.

Schlafen: In Thun gibt es eine Fülle von Hotels. Zu empfehlen ist das Hotel Emmental (Tel. 033 222 01 20), das jeden Sonntag von 10.00 bis 14.00 ein Frühstücksbuffet anbietet. Das Hotel hat zehn DZ (sFr. 160.–) und zwei EZ (sFr. 80.–). Im Winter sind die Preise ermässigt. In Schwarzenegg gibt’s nur das Hotel Bären (Tel. 033 453 11 12) mit sechs DZ (sFr. 50.– pro Person) und drei EZ (sFr. 55.– pro Person). Etwas unterhalb von Heimenschwand liegt das Hotel Rohrimoosbad (Tel. 033 453 14 21 oder www.rohrimoosbad.ch). Es bietet neun DZ (sFr. 50.– pro Person) und drei EZ (sFr. 50.–) an.

Weiterführende Informationen: Über das nahgelegene Eriztal: Eriztal Tourismus, Linden, 3619 Eriz, Tel. 033 453 24 54 oder www.eriz.ch; über die Stadt Thun und Umgebung: Info-Center Thun, Postfach 149, 3600 Thun, Tel. 033 222 23 40 oder www.thuntourismus.ch.


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Website zum Buch «Mordsspaziergänge»
2001 © Website Regula Späni | © Fotos Willi Brand